Willkommen auf der Homepage der AG "MR Physik"

Die MRT (Magnetresonanztomographie) ist eines der medizinischen Bildgebungsverfahren, das keine Röntgenstrahlung benötigt. Mit einer MRT kann der ganze Körper durchleuchtet werden, aber auch einzelne Körperbereiche wie der Kopf oder das Knie lassen sich mittels der Schnittbilder darstellen.

Da der kleinste Baustein des menschlichen Körpers Wasserstoffatome sind, ist es möglich, mittels MRT diese durch Magnetfelder und Radiowellen zu beeinflussen. Das durch den sogenannten spin entstandene kleine Magnetfeld kann nun mit Hilfe eines starken Magneten beeinflusst werden. Dieser Magnet befindet sich im Inneren des Magnetresonanztomographen – er umschließt eine Röhre, in die der Untersuchte auf einer Liege hineingeschoben wird.

Aufgrund der unterschiedlichen Zusammensetzung der einzelnen Organe, befindet sich darin unterschiedlich viel Wasserstoff, was einen guten Kontrast zwichen den Organen bei der MRT ermöglicht. Besonders gut sind Weichteile, wie zum Beispiel das Gehirn oder die inneren Organe, zu erkennen. Auch Tumore und Entzündungen lassen sich in den meisten Fällen gut darstellen, da sich ihr Wasserstoffgehalt von dem von gesundem Gewebe unterscheidet.

Die Hauptforschungsthemen unserer Arbeitsgruppe liegen im Bereich der Fluss- und Diffusionsbildgebung, sowie der Datenverarbeitung von MRT Daten. Weitere Details sind hier erhältlich.

Kontakt

Prof. Dr. Susanne Schnell

Institut für Physik

Felix-Hausdorff-Str. 6
17489 Greifswald

Telefon: +49 3834 420 4740
Telefax: +49 3834 420 4701

susanne.schnelluni-greifswaldde