Exkursion ins Röntgenröhrenwerk von Philips in Hamburg

Teilnehmenden der Exkursion aus Greifswald vor dem Philips-Logo am Standort Hamburg
Die Teilnehmenden der Exkursion aus Greifswald vor dem Philips-Logo am Standort Hamburg. (© Chris Lappe, Uni Rostock)

Zwei Studierende des Masterstudiengangs Medizinphysik der Universität Greifswald und Studierende der Biomedizinischen Technik der Universität Rostock haben das Röntgenröhrenwerk von Philips in Hamburg besucht: von der Geschichte der Röntgenbildgebung über die Röhrenfertigung bis zu den CT-Testständen.

Am 1. Oktober 2026 besuchten zwei Studierende des Masterstudiengangs Medizinphysik: Bildgebung und Therapie der Universität Greifswald gemeinsam mit Dr. Stephan König vom Institut für Physik sowie Studierenden der Biomedizinischen Technik der Universität Rostock das Röntgenröhrenwerk von Philips in Hamburg.

Nach der Begrüßung stellten Mitarbeiter von Philips die Geschichte der Röntgenbildgebung bei Philips und die Grundlagen der CT-Bildgebung vor. Im Mittelpunkt des Besuchs standen anschließend die Röntgenröhrenfertigung und die CT-Teststände. An den einzelnen Fertigungsschritten und Qualitätssicherungsmaßnahmen wurde sichtbar, wie aufwendig die Herstellung einer Röntgenröhre ist. Besonders eindrucksvoll war die große Rotationskonstruktion des CT – das sogenannte Gantry –, die beim Scan um den Patienten rotiert: Am Teststand war sie einmal ohne die gewohnte Abdeckung zu sehen.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Kantine machten sich die Teilnehmenden auf den Rückweg nach Rostock und Greifswald. Die Exkursion ist ein Beispiel für den Praxisbezug des Masterstudiengangs Medizinphysik an der Universität Greifswald: Ergänzend zum Studium gewinnen die Studierenden Einblicke in industrielle Fertigung und Qualitätssicherung medizinischer Röntgentechnik.