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Mit Ionen-Pingpong magische Neutronenzahl exotischer Atomkerne bestätigt

Marco Rosenbusch

Einem internationalen Wissenschaftlerteam ist es erstmals gelungen, die Bindungsenergien von Atomkernen der exotischen Kaliumisotope 52K und 53K massenspektrometrisch zu bestimmen. Die Messungen am europäischen Forschungszentrum CERN erfolgten mit einem an der Universität Greifswald gebauten Flugzeitspektrometer. Die Messergebnisse ergänzen Untersuchungsergebnisse, die vor zwei Jahren bei den entsprechenden Calciumisotopen erzielt wurden. Damit konnte die damals ermittelte neue magische Neutronenzahl N=32 bestätigt werden. Über die Messergebnisse und begleitende theoretische Berechnungen berichtet das internationale Fachmagazin Physical Review Letters in seiner jüngsten Ausgabe (22. Mai 2015).

 

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