Fortschritte in der Modellierung der Abschählschicht in Stellaratoren
26.07.2026
EMC3-Eirene ist das Hauptwerkzeug um den Transport in der Abschählschicht in Stellaratoren zu beschrieben. Leider kann EMC3-Eirene Driften nicht zufriedenstellend beschrieben. In dieser Studie zeigt Tobias Tork Fortschritte um Driften basierend auf BOUT++ in der Modellierung der Abschählschicht von Stellaratoren miteinzubeziehen. Die Ergebnisse wurden in Contributions to Plasma Physics veröffentlicht.
Studie zu Aufwirkungen von Plasma- and Neutralteilchentransport auf das Pedestal am Übergang von EDA and ELMy H-moden in Alcator C-Mod veröffentlicht
15.07.2026
Das ELMy-H-Mode und das EDA H-mode Regime in Alcator C-Mod wurde mit Fokus auf die Pedestal-Struktur, den Neutralteilchentransport und Fluktuationen untersucht. Das hochdichte EDA H-mode regime ist neutralteilchenabhängig, während das ELMy H-mode Regime durch Neutralquellen weniger beeinflusst wird. Pedestaldichtemodelle, insbesondere das von Saarelma–Connor, werden validiert, mit Verbesserungen durch RBM-Transportkanäle. Vorhersagen für ELM-freie Betriebsregime SPARC können basieren auf diesen Erkenntnissen gemacht werden.
Die Ergebnisse wurden in Nuclear Fusion veröffentlicht
Tiano verlässt die Gruppe
30.06.2026
Sebastian 'Tiano' Haag war seit Mai 2022 Techniker in unserer Arbeitsgruppe. Er war maßgeblich beim Wiederaufbau und -betriebnahme des VINETA Experiments beteiligt. Er hat uns bei allen Arbeiten im Labor unterstützt. Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung und der Aufbau eines Schaltschrankes für unser geplantes kleines Tokamak Experiment und die axiale Verfahreinheit für VINETA. Er hat wirklich herausragende Arbeit gemacht. Wir werden Ihn sehr vermissen. Alles Gute.
Mini-Stellarator auf dem Tag der Wissenschaft in Greifswald
27.06.2026
Peter Manz, Franz Bronold und Sebastian Haag zeigten auf dem Tag der Wissenschaft wie extrem heißes Gas (Plasma) berührungsfrei durch komplexe Magnetfelder eingeschlossen werden kann. Der Mini-Stellarator erlaubt die Grundlagen des magnetischen Plasmaeinschlusses für Groß und Klein greifbar zu machen. Anders als sein großes Vorbild, der Wendelstein 7-X, ist der Mini-Stellarator direkt zum Anfassen. Der Tag der Wissenschaft war für uns ein voller Erfolg. Wir haben uns über jeden gefreut, der am Samstag bei uns zu Gast war.
Der Mini-Stellarator wurde am IPP entwickelt und gebaut, wir bedanken uns beim IPP für die Schenkung.